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	<title>Rezension: öffentliches Recht &#8211; Fachschaftsinitiative Jura Heidelberg</title>
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	<title>Rezension: öffentliches Recht &#8211; Fachschaftsinitiative Jura Heidelberg</title>
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		<title>Papier/Krönke &#8211; Grundkurs Öffentliches Recht 2 Grundrechte &#8211; 5. Auflage 2024, C.F. Müller</title>
		<link>https://juhei.de/papier-kroenke-grundkurs-oeffentliches-recht-2-grundrechte-5-auflage-2024-c-f-mueller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacob Schupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2025 10:24:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Buch „Grundkurs Öffentliches Recht 2 Grundrechte“ von Papier und Krönke ist ein ausgezeichnetes Werk für die Prüfungsvorbereitung auf eine Grundrechtsklausur. Zu Beginn bietet es eine prägnante Einführung in die…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch „Grundkurs Öffentliches Recht 2 Grundrechte“ von Papier und Krönke ist ein ausgezeichnetes Werk für die Prüfungsvorbereitung auf eine Grundrechtsklausur.</p>
<p>Zu Beginn bietet es eine prägnante Einführung in die Thematik der Grundrechte, einschließlich ihrer historischen Entwicklung und ihrer grundlegenden Funktionen. Diese Grundlagen schaffen ein solides Verständnis, um die später behandelten Grundrechte systematisch einordnen zu können. Besonders hilfreich ist die ausführliche Darstellung des Prüfungsschemas der Verfassungsbeschwerde, das für Klausuren von zentraler Bedeutung ist.</p>
<p>Nach der Einführung behandelt das Buch die allgemeine Grundrechtslehre und beleuchtet dabei auch Verbindungen zum europäischen Grundrechtsschutz. Der Hauptteil des Werks widmet sich dann den einzelnen Grundrechten. Hier überzeugt das Buch durch seine klare Struktur: Jedes Grundrecht wird systematisch anhand des Schutzbereichs, des Eingriffs und der Rechtfertigung analysiert. Die Erklärungen sind dabei präzise, verständlich und auf das Wesentliche reduziert, sodass man sich nicht in unnötig langen Ausführungen verliert. Dies macht das Werk besonders für Anfänger zu einer idealen Wahl.</p>
<p>Ein weiteres Highlight sind die regelmäßig eingebauten Beispielfälle, die praxisnah zeigen, wie ein Grundrecht in der Fallbearbeitung anzuwenden ist. Durch ihre graue Hinterlegung sind diese Beispiele leiht zu finden und tragen zur strukturierten Erarbeitung der Themen bei. Die Verweise auf weiterführende Literatur und wegweisende Rechtsprechung am Ende jedes Kapitels sind ebenfalls äußerst hilfreich. Sie ermöglichen eine Vertiefung des Wissens und verweisen auf zentrale Urteile, die das Verständnis der Grundrechte maßgeblich fördern.</p>
<p>Insgesamt bietet das Buch eine gelungene Kombination aus theoretischen Grundlagen, praktischen Beispielen und vertiefender Literatur. Es ist damit sowohl für den Einstieg in das Thema Grundrechte als auch für die gezielte Klausurvorbereitung bestens geeignet.</p>
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		<title>Steffen Detterbeck &#8211; Allgemeines Verwaltungsrecht, 16. Auflage, C.H.Beck</title>
		<link>https://juhei.de/steffen-detterbeck-allgemeines-verwaltungsrecht-16-auflage-c-h-beck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2018 10:46:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Verwaltungsrecht ist ein sehr umfangreiches Rechtsgebiet, mit welchem die meisten Studierenden sich erst nach ein paar Semestern auseinandersetzen. Da können die knapp 700 Seiten des Lehrbuchen auf den ersten…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verwaltungsrecht ist ein sehr umfangreiches Rechtsgebiet, mit welchem die meisten Studierenden sich erst nach ein paar Semestern auseinandersetzen. Da können die knapp 700 Seiten des Lehrbuchen auf den ersten Blick ein wenig demotivierend wirken. Doch das Buch führt den Leser sehr strukturiert und anschaulich durch das Allgemeine Verwaltungsrecht.</p>
<p>Der Aufbau des Lehrbuches gefällt mir gut. Beginnend mit einem sehr ausführlichen Inhaltsverzeichnis, das die Themen des Verwaltungsrechts AT strukturiert und logisch aufgliedert. Diese zahlreichen Unterteilungen helfen dem Leser während des Durcharbeitens auch dabei, den Überblick über die komplexen Themen des Rechtsgebiets zu bewahren. Die insgesamt knapp 700 Seiten sind durch das großzügige Einsetzen von Absätzen, genug Zeilenabstand und einer angemessenen Schriftgröße recht leserfreundlich gestaltet. Besonders die ein oder andere Skizze am Ende mancher Abschnitte fällt mir sehr positiv auf, solche habe ich noch nicht in vielen juristischen Lehrbüchern gefunden.</p>
<p>Meiner Meinung nach eignet sich der Detterbeck für den Einstieg in das Verwaltungsrecht sehr gut. In einer sehr einfachen und präzisen Sprache wird der Leser in die Struktur des Verwaltungsrechts eingeführt, wobei auch strittige Punkten nicht zu oberflächlich behandelt werden. Der manchmal sehr abstrakte Stoff wird auch durch Beispiele nochmal verständlicher dargestellt. Jedoch würde ich persönlich nicht nur dieses Lehrbuch für die Klausurvorbereitung empfehlen, ein Fallbuch für die praktische Anwendung des Gelernten ersetzt das Buch nicht.</p>
<p>Insagesamt lässt sich sagen, dass der Detterbeck das große Gebiet des allgemeinen Verwaltungsrechts relativ verständlich darstellt und besonders einen strukturierten Aufbau und ein leserfreundliches Layout bietet. Zusammen mit einem Fallbuch würde ich dieses Buch zur Klausur- (und bestimmt später mal Examens-) vorbereitung empfehlen.</p>
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		<title>Wolfram Höfling &#8211; Fälle zum Staatsorganisationsrecht &#8211; 5., erweiterte Auflage 2014, Verlag C.H. Beck</title>
		<link>https://juhei.de/wolfram-hoefling-faelle-zum-staatsorganisationsrecht-5-erweiterte-auflage-2014-verlag-c-h-beck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 20:02:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[I. Vorwort Die JuS-Schriftenreihe „Fälle zum Staatsorganisationsrecht“ in der vom Beck-Verlag erschienen 5. Auflage von Wolfram Höfling soll in dieser Rezension vorgestellt werden. Dieses Fallbuch richtet sich an juristische Studierende,…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>I. Vorwort</p>
<p>Die JuS-Schriftenreihe „Fälle zum Staatsorganisationsrecht“ in der vom Beck-Verlag erschienen 5. Auflage von Wolfram Höfling soll in dieser Rezension vorgestellt werden. Dieses Fallbuch richtet sich an juristische Studierende, die sich auf Klausuren und Hausarbeiten vorbereiten oder den studiumsrelevanten Stoff wiederholen möchten. Das Erscheinungsjahr 2014 sollte einen nicht davon abhalten das Buch in die Hand zu nehmen, denn vor allem auf Grund der enorm wichtigen Fallbearbeitungstechnik ist es nach wie vor aktuell.</p>
<p>Nachfolgend wird der Aufbau, der Inhalt, das Layout und die Verarbeitung beleuchtet und findet seinen Abschluss in einem subjektiven Fazit</p>
<p>II. Aufbau</p>
<p>Die Vorworte der 1., 4. und 5. Auflage geben dem Studierenden einen ersten Einblick in die Entwicklung dieser JuS-Schriftenreihe. Ein Fallbuch, das zunächst ausschließlich an Examenskandidaten gerichtet war, ist nun für alle Semester als Lehr- oder Wiederholungsbuch geeignet. Die aktuelle Auflage wurde außerdem durch hilfreiche Tipps zur Fallbearbeitung ergänzt. Im Anschluss gibt das Inhaltsverzeichnis einen Überblick über die 16 Fälle des Buches. Darauf folgen das Abkürzungsverzeichnis, Literaturhinweise und eine einseitige Einleitung, die die Wichtigkeit des Staatsrechts für juristische Studierende deutlich macht und den Aufbau der Beispielsfälle erklärt. Der Einleitung schließen sich 16 Fälle an, welche sich jeweils in Sachverhalt, Gliederung, Lösungsvorschlag, Wiederholungsübersicht und Literaturhinweise gliedern. Abgeschlossen wird das Buch mit einem Verzeichnis der Wiederholungsübersichten und dem Sachverzeichnis.</p>
<p>III. Inhalt</p>
<p>Wie der Titel bereits verrät behandeln die Fälle inhaltlich das Staatsorganisationsrecht. Schwerpunkte sind Fragen und Problemstellungen des Staatsorganisationsrechts. Außerdem beinhalten die Fälle alle verfassungsrechtlichen Probleme, die nicht die Grundrechte betreffen, beispielsweise vom Recht der politischen Parteien bis zum Finanzverfassungsrecht. Jeder Fall bietet andere Schwerpunkte, was gezieltes Lernen fördert. Jeder Sachverhalt wird ergänzt durch eine hilfreiche Gliederung und einem Lösungsvorschlag im Gutachtenstil. Somit lässt sich die eigene Lösung wunderbar mit dem Vorschlag vergleichen und hilft dem Bearbeiter seine eigenen Gutachten zu optimieren. Zudem lassen sich bereits aus dem Lösungsvorschlag viele lehrreiche Informationen herausarbeiten. Ergänzt wird dies durch die Hinweise zur Falllösung. Diese machen die Schwerpunkte der Klausur deutlich und helfen dem Studierenden ein Gefühl für die Schwerpunktsetzung einer Klausur zu verinnerlichen. Die Wiederholungsübersichten geben die Möglichkeit das bereits Gelernte nochmals zu festigen.</p>
<p>IV. Layout/Erscheinungsbild und Verarbeitung</p>
<p>Bereits beim ersten Blick in das Buch fallen der klar strukturierte Aufbau und die gut lesbare Schriftgröße ins Auge. Ebenfalls sind die vielen hilfreichen Fußnoten wie Quellenangaben, Erläuterungen und Querverweise positiv zu vermerken.</p>
<p>Überdacht gesetzte Absätze sowie die Teilüberschriften erleichtern dem Bearbeiter den Überblick zu bewahren und effektives Lernen mit dem Buch.</p>
<p>Bei dem Fallbuch handelt es sich um ein Softcover-Buch mit robusten Seiten, die sich jedoch gut umblättern lassen und das Arbeiten mit dem Buch angenehm machen.</p>
<p>V. Fazit</p>
<p>Insgesamt betrachtet sind die 199 Seiten sehr hilfreich für Anfängersemester aber auch für höhere Semester, zum einen um gute Grundlagen des Staatsorganisationsrechts zu lernen und zum anderen, um das bereits Gelernte zu wiederholen. Die anspruchsvollen Formulierungen führen den Studierenden der ersten Semester an die juristische Ausdrucksweise heran und bieten für höhere Semester ein anspruchsvolles Arbeiten. Obwohl ein Fallbuch das ergänzende Studium eines Lehrbuchs nicht ersetzen kann, hat der Studierende mit dieser JuS-Schriftenreihe ein Buch zur Hand, welches ihm nach konsequentem Durcharbeiten eine gute Prüfungsvorbereitung bietet. Somit ist auch der Preis von 22,90 € gerechtfertigt.</p>
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		<item>
		<title>Erbguth – Allgemeines Verwaltungsrecht – 8. Auflage 2016, Nomos Verlagsgesellschaft</title>
		<link>https://juhei.de/erbguth-allgemeines-verwaltungsrecht-8-auflage-2016-nomos-verlagsgesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jacob Schupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 22:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Durchblättern des Lehrbruchs springt einem zunächst die hohe Seitenzahl am Ende in die Augen, was einem natürlich erstmal einen Dämpfer versetzt, da man sofort weiß, das wird viel Lernerei.…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Durchblättern des Lehrbruchs springt einem zunächst die hohe Seitenzahl am Ende in die Augen, was einem natürlich erstmal einen Dämpfer versetzt, da man sofort weiß, das wird viel Lernerei. Nun ist Verwaltungsrecht sehr umfangreich, was den Studenten zwar bewusst ist, aber trotzdem gerne verdrängt wird. Der erste Eindruck ist somit erstmal von hohem Respekt gekrönt. Nach dem zweiten Blick sind einem jedoch die vielen Untergliederungen aufgefallen und damit auch das ausführliche Inhaltsverzeichnis. Beides für sich genommen lässt die anfängliche Angst vor dem gewaltigen Allgemeinen Teil des Verwaltungsrechts erst einmal verschwinden. Was einem ebenfalls direkt ins Auge springt sind die Fußnoten, welche teilweise eine halbe Seite einnehmen. So wird einem die Chance gegeben bei Unverständnis das Themengebiet nochmals ausführlicher zu betrachten und damit ein Begreifen herbeizuführen. Hilfreich ist dabei auch die Auswahl der Quellen. Da meist nicht nur eine Quelle genannt ist, kann sich der Student quasi aussuchen mit welcher weiterführenden Lektüre er sich wohler fühlt und muss nicht erst Stunden damit zubringen sich dementsprechende Quellen herauszusuchen. Soweit zum ersten Eindruck.</p>
<p>Der Aufbau des Lehrbuchs ergibt sich relativ schnell durch das, wie schon erwähnt, ausführliche Inhaltsverzeichnis. Beginnend mit den Grundlagen arbeitet sich das Lehrbuch immer mehr in die einzelnen Themengebiete vor. Die zahlreichen Unterteilungen machen es dem Leser einfach den Überblick zu behalten und sich nicht in einzelnen Verstrickungen zu verlieren. Hierdurch ist die Gefahr den Faden zu verlieren eingedämmt, wodurch dem Leser immer vor Augen geführt wird welches Problem zu welchem Themengebiet gerade behandelt wurde. Das Ganze besitzt einen sehr leserfreundlichen Effekt. Selbst wenn man das Lehrbuch für einige Tage beiseitelegt kann man anhand der vorherigen Überschriften seine aktuelle Thematik wieder einordnen. Der Aufbau besitzt demnach eine gewisse Leserfreundlichkeit, wodurch man zusammenfassend die anfangs schwergängige Motivation hinter sich lassen konnte.</p>
<p>Inhaltlich hätte man bei so einem großen Rechtsgebiet wie dem Allgemeinen Teil des Verwaltungsrechts sicherlich noch viel mehr anbringen können, das wäre für mich jedoch nicht Sinn und Zweck dieses Lehrbuchs gewesen. Meine Hoffnung an das Lehrbuch war es die vor 3 Semestern gehörten Verwaltungsrechtsvorlesungen wieder in Erinnerung zu rufen. Diese hat das Lehrbuch von Erbguth in jedem Fall erfüllt. Für komplette Neueinsteiger würde ich vielleicht eine etwas ausführlichere Variante empfehlen. Allerdings ist Verwaltungsrecht generell ein Rechtsgebiet was nur schwer zu verstehen ist, wenn man sich nicht konzentriert hinsetzt und auch andere Lehrquellen, wie etwa Urteile oder Aufsätze zur Hilfe heranzieht. Die Fälle, welche nach jedem Themenabschnitt behandelt werden, haben mir persönlich sehr geholfen. Viele Lehrbücher stellen einen kleinen Fall und handeln die Lösung im Folgenden entweder theoretisch, oder nur in kurzen Sätzen ab, ohne noch einmal auf den Einzelfall zurückzukommen. Dieses Lehrbuch nicht. Nach einer ausführlichen Fallkonstellation, welches meist das zuvor besprochene Themengebiet entspricht und ein bis zwei Probleme beinhaltet wird im Folgenden umfangreich besprochen. Zum Teil sogar mit ganzen Streitausführungen. Und auch hier fallen einem die vielen Fußnoten auf, welche die einzelnen Probleme nochmals näher behandeln. Der Inhalt des Lehrbuchs entspricht demnach offensichtlich der Taktik „ Wiederholen bringt Lernerfolg“.</p>
<p>Zusammenfassend handelt es sich hier um ein gutes Lehrbuch, welches den Stoff, den man vor ein paar Semestern mal halbkonzentriert in Vorlesungen aufgeschnappt hat, treffend und auf den Punkt gebracht wiederholt. Für Anfänger würde ich zwar eine etwas ausführlichere Variante empfehlen, jedoch für mich, als Student im fortgeschrittenen Semester war das Lehrbuch genau das richtige, um vor der anstehenden Hausarbeit noch einmal auf die wichtigsten Themengebiete und Problemfelder hingewiesen zu werden.</p>
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		<item>
		<title>Waldemar Hummer/Christoph Vedder/Stefan Lorenzmeier – Europarecht in Fällen – 6. Auflage 2016, Nomos Verlagsgesellschaft</title>
		<link>https://juhei.de/waldemar-hummer-christoph-vedder-stefan-lorenzmeier-europarecht-in-faellen-6-auflage-2016-nomos-verlagsgesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pascal Beleiu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 22:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der erste Eindruck des Buches ist relativ unspektakulär, aber nicht unbedingt enttäuschend. Dem skriptgewöhnten Studenten wird beim Anblick des schlichten dunkelblauen Einbandes und der Dicke von insgesamt 898 Seiten schnell…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Eindruck des Buches ist relativ unspektakulär, aber nicht unbedingt enttäuschend. Dem skriptgewöhnten Studenten wird beim Anblick des schlichten dunkelblauen Einbandes und der Dicke von insgesamt 898 Seiten schnell klar sein, dass dieses Buch kein Lehrbuch für die schnelle Klausurvorbereitung ist. Diesen Anspruch zu erwecken intendieren jedoch die Autoren selbst nicht. Dem Vorwort ist zu entnehmen, dass das Werk vor allem Praktiker, sowie auch Studenten, die vertiefte Kenntnisse der europäischen Rechtsprechung benötigen, ansprechen soll. Dass dies die angesprochene Zielgruppe ist, wird auch durch den weiteren Eindruck des Buches bestätigt.</p>
<p>Das Vorwort ist, wie das Werk insgesamt, sehr ausführlich. Direkt daran anschließend sind die Benutzungshinweise aufgeführt. Es empfiehlt sich, auch diese gründlich zu lesen.</p>
<p>Besonders die Einführung in die Systematik der Rechtsprechung, die Aufbereitung der Fälle, sowie die Erläuterung der ECLI-Nummerierung können sehr hilfreich für die weitere Benutzung des Buches und die Arbeit mit europäischer Rechtsprechung sein. Zudem ist auch die Entsprechungstabelle am Ende des Buches sehr nützlich, um den Vergleich der neueren und älteren Urteile richtig vornehmen zu können.</p>
<p>Obschon das Buch keinen Lehrbuchcharakter aufweisen soll, mangelt es ihm doch etwas an einem leserorientierten Layout. Die Schriftgröße ist überaus klein und insbesondere für denjenigen, der intensiv und lange darin lesen möchten, eher ermüdend. Zudem wurde auch an Absätzen gespart. Eine Hervorhebung besonders wichtiger Passagen unterbleibt ebenfalls. Lediglich die Überschriften werden dicker gedruckt.</p>
<p>Natürlich passt mehr Inhalt in ein Buch, wenn eine enge und kleine Textformatierung gewählt wird, allerdings erschwert es die Arbeit mit dem Buch, da auch die Übersichtlichkeit und Struktur darunter leidet.</p>
<p>Für zukünftige Auflagen wäre es daher wünschenswert, wenn ein wenig leserfreundlicher gearbeitet werden würde. Allerdings bleibt zu bedenken, dass dann vermutlich der Sprung vom Fallbuch zu einem mehrbändigen Werk oder einem unhandlichen Handbuch gemacht werden müsste.</p>
<p>Der Preis des Buches liegt mit 39.90 € bei so viel Inhalt in einem &#8211; für dergestalt umfassende Lektüre &#8211; durchaus angemessenem Bereich. Allerdings ist dies wohl kein Preis, der einen Studenten dazu anregen wird, das Werk zu kaufen. Es sollte aber in einer europarechtlichen Bibliothek nicht fehlen.</p>
<p>Die Bewertung der Arbeit mit dem Buch wird im Folgenden anhand der S. 750 ff. vorgenommen, welche das Wettbewerbsrecht behandeln:</p>
<p>Der Erste Eindruck ist, dass der Aufbau einer guten Struktur folgt. Zunächst wird der Leser anhand des Titels und der knappen Zusammenfassung des Themas an das nachfolgende Urteil herangeführt. Aus studentischer Perspektive sehr hilfreich sind die Verständnisfragen- und zentralen Fragen, die den Leser vorab in eine Richtung weisen und so sehr gezieltes Lesen ermöglichen. Zudem können sie sehr hilfreich und auch förderlich für die Vorbereitung auf eine mündliche Prüfung sein. Kaum ein Werk wird so gezielte Fragen aufwerfen.</p>
<p>Fraglich ist hierbei jedoch, ob dies einen Praktiker, der möglicherweise anders an den Fall herangehen möchte, nicht eher verwirrt und in einen zu sehr vorgefertigten Bereich drängt.</p>
<p>Besonders positiv hervorzuheben ist die einfache und unkomplizierte Darlegung des Sachverhalts, der auf die Fragen folgt. Weiterhin werden die Entscheidungsgrünnde sinnvoll sortiert und gut untergliedert. Dies ist besonders dort hilfreich, wo ein langes Urteil (etwa des EuGH) zugrunde liegt und das Buch parallel zur Unterstützung und zum Verständnis herangezogen wird.</p>
<p>Eine Anregung wäre hierbei auch der direkte Hinweis im Buch auf die Nutzung der neuen Curia-App. So ließen sich Buch und online-Rechtsprechung vor Ort noch verknüpfen.</p>
<p>Auch wenn das Buch nur für sich betrachtet wird, ist der Rechtsprechungsüberblick, der auch in kurzer Zeit gewonnen werden kann, sehr hilfreich.</p>
<p>Natürlich stellt das Werk keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber die wichtigen Urteile, die zum Systemverständnis der Rechtsprechung notwendig sind, werden behandelt.</p>
<p>Das Fazit zu diesem Werk ist damit insgesamt positiv. Abgesehen von der leserunfreundlichen Aufmachung ist das Werk sehr ausführlich und mithin gut für die tägliche Arbeit geeignet &#8211; zumindest für Schwerpunktstudenten &#8211; geeignet.</p>
<p>Auch der Preis ist angemessen für die Fülle an inhaltlichen Informationen, die das Buch liefert. Eine tolle Richtschnur für den Dschungel der Rechtsprechung.</p>
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		<item>
		<title>Wilfried Erbguth/Sabine Schlacke – Umweltrecht – 6. Auflage 2016, Nomos Verlagsgesellschaft</title>
		<link>https://juhei.de/wilfried-erbguth-sabine-schlacke-umweltrecht-6-auflage-2016-nomos-verlagsgesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pascal Beleiu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 22:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die nachfolgende Rezension behandelt die 6. überarbeitete und erweiterte Auflage des Lehrbuchs zum Umweltrecht von Prof. Dr. Wilfried Erbguth, Universität Rostock, und Prof. Dr. Sabine Schlacke, Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Es…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die nachfolgende Rezension behandelt die 6. überarbeitete und erweiterte Auflage des Lehrbuchs zum Umweltrecht von Prof. Dr. Wilfried Erbguth, Universität Rostock, und Prof. Dr. Sabine Schlacke, Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Es erschien 2016 im Nomos Verlag, umfasst 534 Seiten und kostet 26,00 €.</p>
<p><strong>1. Vorbemerkungen</strong><br />
Bei diesem Lehrbuch handelt es sich um eines der Standardwerke des Umweltrechts. Auf 534 Seiten wird dem Leser ein umfassender Überblick über das deutsche Umweltrecht und auch über dessen Ursprünge im Europarecht (§ 7) und Völkerrecht (§ 8) verschafft. Dies ist für den Leser unabdingbar, um die Novellierungen im Umweltrecht nachvollziehen und durchdringen zu können. Auch kann der Leser sich im Besonderen Teil des Lehrbuchs sich in Teilbereiche des Umweltrechts einlesen.</p>
<p><strong>2. Inhalt</strong><br />
Das Lehrbuch zum Umweltrecht ist in einen Allgemeinen Teil und einen Besonderen Teil gegliedert.</p>
<p>Zunächst wird im Allgemeinen Teil damit begonnen, in die Grundbegriffe und Grundprinzipien einzuführen und die Entstehungsgeschichte des heutigen Umweltrechts zu umzeichnen. Daran anschließend befasst es sich mit dem Umweltverfassungsrecht sowie den Instrumenten und dem Rechtsschutz im Umweltrecht. Schließlich werden Umwelteuroparecht und Umweltvölkerrecht besprochen. Hier könnte höchstens angemerkt werden, dass das Deutsche Umweltrecht in seinem jetzigen Umfang hauptsachlich aus den Richtlinien der EU erwachsen ist, weshalb es sinnvoll sein könnte, dies voran zu stellen. Allerdings sind für das Verständnis auch die Grundbegriffe und Grundprinzipien unabdingbar, sodass der Aufbau an dieser Stelle wohl beliebig ist.</p>
<p>Hieran schließt sich der Besondere Teil des Umweltrechts an. Dieser besteht aus in sich abschließenden Kapiteln zum Beispiel zum Immissionsschutzrecht oder zum Gewässerschutzrecht.<br />
Abgeschlossen wird das Lehrbuch zum Umweltrecht mit einem Verzeichnis der wichtigsten Begriffe und Definitionen zum Lernen. Diese sind für Klausuren und Hausarbeiten von immenser Bedeutung und erleichtern den Lernalltag der Studierenden erheblich. Im Übrigen erspart man sich so den zusätzlichen Kauf von reinen Definitionssammlungen.</p>
<p>Ebenfalls fallen die umfangreichen Quellenangaben auf, die vor allem beim Anfertigen einer Hausarbeit oder Studienarbeit sehr nützlich für eine tiefere Lektüre bestimmter Problematiken sind. Auch das umfangreiche Stichwortverzeichnis am Ende des Lehrbuchs bietet die Möglichkeit einer spezifischen Suche nach einzelnen Begrifflichkeiten.</p>
<p><strong>3. Layout und Schreibstil</strong><br />
Das Lehrbuch zum Umweltrecht ist im Blocksatz verfasst und enthält umfangreiche Randnummern, wodurch die genaue Suche nach Textstellen, zum Beispiel mithilfe des Sachregisters, einfacher werden. Allerdings beginnen die Randnummern mit jedem Kapitel von vorn, sodass bei der Suche sowohl auf die Kapitelnummer als auch auf die Randnummer geachtet werden muss.<br />
In den Kapiteln selbst gibt es erneut viele Untergliederungen, sodass kein langer Fließtext entsteht. Die wichtigsten Schlagworte sind „fett“ geschrieben. Durch die Hervorhebung einiger Begriffe prägen diese sich besser ein und machen den Text übersichtlicher.</p>
<p>Besonders angenehm fallen dagegen die teils in Stichpunkten zusammengefassten Schlagwörter auf, die so zusammenfassend erklärt und aufgezählt werden. Diese Prägnanz verbessert den Lernerfolg und das Lerntempo der Studierenden, die sich so ihre Stichpunkte nicht mühsam aus einem Fließtext erarbeiten müssen.<br />
Auch ist das Lehrbuch zum Umweltrecht problemorientiert und stellt die verschiedenen Ansichten gegenüber. Sofern der Streit aber bloß akademischer Natur ist, sind die Ausführungen nicht zu umfassend, sondern werden in der gebotenen Kürze abgehandelt. Daneben schließen alle Kapitel mit Wiederholungs- und Verständnisfragen ab. So kann der Studierende testen, ob er die Schwerpunkte des Kapitels verstanden hat. Weiterhin bieten diese Fragen einen sinnvollen Ansatzpunkt für das Schreiben von Karteikarten oder anderen Lernmitteln.<br />
Durch breite Ränder und viele Absätze wirkt das Lehrbuch nicht überfüllt, wodurch das Lesen auf lange Sicht angenehmer gestaltet wird und Platz für Notizen bleibt.</p>
<p>Die Autoren schreiben kurz und prägnant. Trotzdem ist das Lehrbuch zum Umweltrecht ausführlich genug, um für Lernende verständlich zu bleiben. Aufgrund der Länge von 534 Seiten (von denen man nochmal 70 Seiten für diverse Verzeichnisse abziehen kann) ist das Lehrbuch auch nicht zu umfangreich, sondern bietet einen guten Einstieg in dieses Rechtsgebiet.</p>
<p><strong>4. Fazit</strong><br />
Aus studentischer Sicht bietet das Lehrbuch zum Umweltrecht einen guten Überblick zum Umweltrecht, sowie besonderer Teilbereiche des Rechtsgebiets. So kann sich der Studierende optimal auf Klausuren vorbereiten oder eine Hausarbeit schreiben. Gerade die Definitionen am Ende des Lehrbuchs und die Wiederholungsfragen am Ende jedes Kapitels sind aus studentischer Sicht sehr positiv hervorzuheben.</p>
<p>Auch der Preis von 26,00 € ist für ein Lehrbuch dieses Umfangs angemessen und daher vollkommen akzeptabel.</p>
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		<item>
		<title>Thorsten Schaumberg – Sozialrecht: Einführung – 1. Auflage 2016 – Nomos Verlagsgesellschaft</title>
		<link>https://juhei.de/thorsten-schaumberg-sozialrecht-einfuehrung-1-auflage-2016-nomos-verlagsgesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pascal Beleiu]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 22:48:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Erster Eindruck: Bisher hatte ich mit Sozialrecht noch nicht so viel zu tun, bzw. besuchte lediglich eine Veranstaltung zum Sozialrecht I &#8211; Einführung. Ich war somit eher Neuling auf diesem…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erster Eindruck:</strong><br />
Bisher hatte ich mit Sozialrecht noch nicht so viel zu tun, bzw. besuchte lediglich eine Veranstaltung zum Sozialrecht I &#8211; Einführung. Ich war somit eher Neuling auf diesem Gebiet und sehr gespannt, ob und wie mir das Lehrbuch zum Verständnis des Rechtsgebiets verhelfen könne.<br />
Den ersten Eindruck des Lehrbuchs gewann ich, als ich mir das Inhaltsverzeichnis etwas genauer angeschaut habe. Es ist sehr ausführlich, wodurch man das Gefühl bekommt, dass man mit dem Lehrbuch zumindest eine grobe Übersicht über die Materie erhalten kann.<br />
Beim ersten Mal durchblättern ist mir aufgefallen, dass ab und zu ein paar veranschaulichende Darstellungen abgebildet sind, weshalb man den Eindruck gewann, dass auch kompliziertere Textpassagen noch einmal zum Verständnis in einer Abbildung verdeutlicht werden.<br />
Der erste Eindruck hat mir zunächst ein bisschen das Unbehagen gegenüber Sozialrecht genommen, da ich das Gefühl hatte dem Lehrbuch doch einiges entnehmen zu könne.</p>
<p><strong>Aufbau:</strong><br />
Zum Aufbau gibt es ähnliches zu berichten. Die Grafiken nach komplizierteren, oder verworreneren Abschnitten hat die beinhaltete Materie nochmals vereinfacht dargestellt.<br />
Auch, wenn die Abbildung alleine am Anfang etwas konfus erscheint hat sie spätestens in Verbindung mit Text ihren Zweck erfüllt. Die vielen einzelnen Untergliederungen tragen sehr dazu bei am Ball zu bleiben.<br />
Während viele Lehrbücher über fünf Seiten nur Fließtexte präsentieren, wird in diesem Lehrbuch fast immer die passende Stelle gefunden, um durch eine erneute Überschrift den Leser, bzw. Lernenden bei der Stange zu halten.</p>
<p><strong>Inhalt:</strong><br />
Inhaltlich ist es immer schwer als Student und damit als Laie, vor allem was ein Rechtsgebiet angeht, was nicht im Examensstoff beinhaltet ist, eine Einschätzung zu äußern. Es ist hierbei auch immer zu differenzieren was der einzelne Leser von dem Lehrbuch erwartet.<br />
Mir geht es hauptsächlich darum einen groben Überblick über das Rechtsgebiet „Sozialrecht“ zu erhalten. Dies ist dem Lehrbuch in jedem Fall gelungen. Sicherlich hätte man an ein paar Ecken und Enden eine ausführlichere Darlegung zur Vertiefung anbringen können. Allerdings ist es mir wichtig gewesen ein Lehrbuch zu erhalten, welches das Rechtsgebiet „Sozialrecht“ kurz und prägnant auf dem Punkt bringt.<br />
Vor allem hatte ich sehr hohen Respekt vor den Sozialgesetzbüchern. Durch die vielen Bücher und Verweise im Inneren war ich mir unsicher, ob ich die Verknüpfungen überhaupt verstehen würde. Auch diese Angst hat mir das Lehrbuch bis zu einem gewissen Punkt genommen. Die zahlreichen kleinen Bespiele, denen man folgen konnte haben einen geschickt durch die verschiedenen Bücher geführt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Wie schon erwähnt hatte ich schon in der Uni Sozialrecht als Einführungsveranstaltung, durch die ich die grundlegenden Sachen zumindest schon einmal gehört hatte, wenn auch nicht weiter vertieft. Nur verliert man das Wissen im Lernfluss der vermeintlich „wichtigeren“ Veranstaltung gerne wieder. Dem hat dieses Lehrbuch mit Bravour entgegengewirkt. Auch als „Totaleinsteiger“ ohne jegliches Vorwissen ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Es bringt die wichtigsten Sachen auf den Punkt und gibt an den richtigen Stellen die richtigen Beispiele wieder. Demnach kann ich nur meine Begeisterung für dieses Lehrbuch aussprechen. Um einen Überblick zu bekommen ist dieses Lehrbuch also genau das Richtige.</p>
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		<item>
		<title>Raimund Waltermann: Sozialrecht, 10. Auflage, 300 S., 23,95€ (C.F.Müller)</title>
		<link>https://juhei.de/raimund-waltermann-sozialrecht-10-auflage-300-s-2395e-c-f-mueller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pascal Beleiu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 15:24:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Rezension behandelt das Lehrbuch „Sozialrecht“ von Raimund Waltermann aus der Reihe „Schwerpunktbereich“ des C.F. Müller Verlages. In seiner 10. Auflage aus dem Jahr 2012 umfasst es 300 Seiten und…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Rezension behandelt das Lehrbuch „Sozialrecht“ von Raimund Waltermann aus der Reihe „Schwerpunktbereich“ des C.F. Müller Verlages. In seiner 10. Auflage aus dem Jahr 2012 umfasst es 300 Seiten und kostet 23,95 €.</p>
<ol>
<li><strong>Vorbemerkung</strong></li>
<li><strong>Struktur</strong></li>
<li><strong>Inhalt</strong></li>
<li><strong>Layout, Schreibstil etc.</strong></li>
<li><strong>Fazit</strong></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Vorbemerkung</strong></p>
<p>Der „Waltermann“ ist eines der wenigen aktuellen und dennoch nicht allzu umfangreichen Lehrbücher für den Bereich des Sozialrechts. Da dieser in Baden-Württemberg nicht zum Examens-Pflichtstoff gehört, sind die Zielgruppe des Buches, wie die der ganzen Reihe, in der es veröffentlicht wurde, Schwerpunktstudenten. Ob der „Waltermann“ deren Ansprüchen genügen kann, soll im Folgenden geklärt werden.</p>
<p><strong>2. Struktur</strong></p>
<p>Die grobe Gliederung des Buches lautet folgendermaßen:</p>
<p>Einführung</p>
<p>System und internationale Zusammenhänge</p>
<p>Sozialversicherung und Arbeitsförderung</p>
<ol>
<li style="list-style-type: none;">
<ol>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Krankenversicherung</li>
<li>Pflegeversicherung</li>
<li>Unfallversicherung</li>
<li>Rentenversicherung</li>
<li>Arbeitsförderung</li>
</ul>
</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p>Soziale Entschädigung, soziale Hilfe und soziale Förderung</p>
<p>Allgemeines und Prozessrecht</p>
<p>Zur besseren Veranschaulichung hier die Gliederung eines Unterkapitels:</p>
<p><strong>§8: Krankenversicherung<br />
Grundlagen</strong><br />
1. Rechtsgrundlagen<br />
2. Hintergrund<br />
3. Entwicklung<br />
4. Organisation<br />
a) Träger der gesetzlichen Krankenversicherung<br />
b) Kassenwahl und Risikostrukturausgleich<br />
c) Mitgliedschaft<br />
5. Finanzierung<br />
6. Versicherung<br />
(…)</p>
<p>Neben der ausführlichen Gliederung, die das grobe Eingrenzen des Kapitels, in dem man ein zu findendes Problem vermutet, sehr erleichtert, findet sich am Ende des Buches ein umfangreiches Stichwortverzeichnis. Dank der im C.F. Müller Verlag verbreitet angewendeten Methode, den einzelnen Absätzen Ziffern zuzuordnen, sind langwierige Suchen in diesem Buch kaum vorstellbar. Es hilft dabei ungemein, dass vorn in der Gliederung sowohl Abschnittsziffer als auch Seitenzahl zu jedem einzelnen Unterkapitel angegeben sind.</p>
<p><strong>3. Inhalt</strong></p>
<p>Inhaltlich ist das Buch trotz seines für Schwerpunktliteratur nicht allzu großen Umfangs für die Nachbereitung der Schwerpunktsveranstaltungen und das eigene Lernen gut ausgestaltet. Die einzelnen Themen werden recht ausführlich, inclusive Einführungen in gesetzliche und historische Grundlagen, behandelt. Dabei sind nicht nur die großen Themenbereiche der Sozialversicherungen und der Arbeitsförderung abgedeckt, auch der internationale Bezug des Sozialrechts, besonders der europarechtliche, wird hergestellt und prozessuale Fragen werden beantwortet.</p>
<p>Allerdings muss gesagt werden, dass ein Buch mit diesem Umfang nicht auf alle sich bietenden Fragestellungen eingehen kann. Das bedeutet, dass auch während des Schwerpunktsbereichsstudiums Probleme auftauchen können und werden, die allein mit der Recherche im „Waltermann“ nicht lösbar sind. Gerade für den unerfahreneren Leser ist dies jedoch auch eine Chance, um erst einmal einen guten Überblick und ein systemisches Verständnis zu entwickeln, um eben auch bei unbekannten Fällen folgerichtig argumentieren zu können. Die weiteren Literaturhinweise, die vor allem zu Anfang der Kapitel gegeben werden, ermöglichen zudem ein vereinfachtes Recherchieren in Vertiefungsliteratur.</p>
<p>Besonders positiv fällt ins Auge, dass eine große Aktualität bei den besprochenen Themen angestrebt ist, gerade in einem heutzutage so häufig reformierten Bereich wie dem Sozialrecht ist dies sehr lohnenswert auch im Hinblick auf mögliche zukünftige Klausurfragestellungen. Nicht zuletzt die Tatsache, dass das Buch seit 2000 zum nunmehr zehnten Mal neu aufgelegt wurde, verdeutlicht den Anspruch des Autors an die Aktualität seines Werks. Sehr angenehm fällt dabei auf, dass neben der „trockenen Materie“ auch oft anhand von Zahlen und Daten erklärt wird, warum es zu ebenjener Regelung oder Entwicklung kam, was das Verständnis erheblich erleichtert.</p>
<p><strong>4. Layout, Schreibstil etc.</strong></p>
<p>Der „Waltermann“ besitzt ein Layout, das von vielen kurzen Absätzen geprägt ist. Jeder dieser Absätze ist, wie oben beschrieben, mit einer Randnummer gekennzeichnet, die das Auffinden einzelner Stellen anhand des Stichwort- oder Inhaltsverzeichnisses beschleunigen. Gedruckt ist das Buch auf angenehm weißem Papier.</p>
<p>Im Buch besteht der überwiegende Textanteil aus ebenjenen kurzen Absätzen, lediglich die recht spärlich eingestreuten Fälle sind in grauen Kästen gedruckt. Schaubilder sind ebenfalls nur recht wenige vorhanden, dies stört jedoch kaum. Im Gegensatz ist es sogar angenehmer, gute kurze Absätze zu lesen, als überkomplizierte Schaubilder zu verarbeiten, wie man sie aus anderer Lehrliteratur kennt.</p>
<p>Neben dem normalen Text sind in sehr großem Umfang außerdem vertiefende Abschnitte eingefügt, die durch ihre kleinere, aber dennoch gut lesbare Schrift gekennzeichnet sind. Diese vertiefenden Abschnitte enthalten zumeist aktuelle Entwicklungen, Beispiele oder weitergehende Fragestellungen. Sowohl im groß- als auch im kleingeschriebenen Fließtext sind die wichtigsten Schlagworte fettgedruckt, was eine Schwerpunktsetzung beim Lernen und ein Auffinden beim Suchen erleichtert.</p>
<p>Zu Beginn jedes Kapitels werden Literaturhinweise gegeben, ebenso auch in Fußnoten (hier vor allem Rechtsprechungshinweise), nie im Fließtext. Die „Unart“, Literaturhinweise in Klammern im Fließtext zu geben, wird hier glücklicherweise umgangen, was ein erheblich viel einfacheres Lesen des Textes ermöglicht.</p>
<p>Stilistisch verwendet Waltermann eine recht einfache Sprache. Dies soll jedoch keineswegs negativ gemeint sein, erleichtern doch lange Schachtelsätze kaum das Verständnis komplizierter Materien. Selten werden teils sehr schillernde Vergleiche vorgebracht, größtenteils bleibt der Schreibstil sachlich und informativ. Als sehr angenehm werden beim Lesen Verweise auf andere Stellen im Buch empfunden, besonders wenn klargestellt wird, dass ein bestimmter Punkt im folgenden Kapitel noch vertieft dargestellt wird, beruhigt das den Leser und vermeidet unnötige Arbeit mit anderen Materialien.</p>
<p><strong>5. Fazit</strong></p>
<p>Der „Waltermann“ kann wohl nicht jegliche Arbeit mit anderen Büchern und Medien ersetzen, wenn es um das Schwerpunktstudium geht. Allerdings vermittelt er einen sehr soliden Einstieg in den Themenkomplex des Sozialrechts und bietet Möglichkeiten zur eigenständigen Weiterrecherche. Didaktisch angenehm geschrieben kann das Buch für seine 23,95 € als angenehmer Wegbegleiter für den Schwerpunkt Sozialrecht empfohlen werden.</p>
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		<item>
		<title>Franz-Joseph Peine, „Klausurenkurs im Verwaltungsrecht“, 5. Auflage 2013, C.F. Müller Verlag Heidelberg, 25,95 €</title>
		<link>https://juhei.de/franz-joseph-peine-klausurenkurs-im-verwaltungsrecht-5-auflage-2013-c-f-mueller-verlag-heidelberg-2595-e/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pascal Beleiu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 13:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Inhalt: I. Aufbau II. Inhalt III. Layout IV. Fazit I. Aufbau   Der Klausurenkurs umfasst alles in allem 564 Seiten, diese verteilen sich auf folgende Kapitel: &#160; 1. Teil: Allgemeiner…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inhalt:<br />
I. Aufbau<br />
II. Inhalt<br />
III. Layout<br />
IV. Fazit</p>
<p><strong>I. Aufbau  </strong></p>
<p>Der Klausurenkurs umfasst alles in allem 564 Seiten, diese verteilen sich auf folgende Kapitel:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. Teil: Allgemeiner Teil</p>
<p>1. Einführung<br />
2. Aufbaufragen<br />
3. Aufbauschemata der verwaltungsgerichtlichen Fragen – repressiver Rechtsschutz endgültiger Natur<br />
4. Aufbauschemata der verwaltungsgerichtlichen Fragen – repressiver Rechtsschutz vorläufiger Natur<br />
5. Der Sonderfall des vorbeugenden, präventiven Rechtsschutzes<br />
6. Das Widerspruchsverfahren<br />
7. Zusammenfassende Hinweise im Überblick</p>
<p>2. Teil: Besonderer Teil<br />
1. Hinweise zur Art der Darstellung<br />
2. Klausuren</p>
<p>Anhang: Musterlösungen öffentlich-rechtlicher Fälle in Ausbildungszeitschriften</p>
<p>Im recht ausführlichen Inhaltsverzeichnis ist zu erkennen, welche Themen auf welcher Seite bzw. an welcher Randnummer präsentiert werden, ein Auffinden eines bestimmten Aspekts ist somit recht einfach. Die Klausuren sind nach den Unterkategorien AT und Prozessrecht, Polizei- und Ordnungsrecht, Baurecht sowie Kommunalrecht geordnet und mit entweder zwei oder drei Sternen versehen, die ihre Schwierigkeit einordnen. Mit über 400 Seiten liegt der Schwerpunkt des Buches, wie der Name vermuten lässt, auf den Klausuren, während die Kapitel zur Repetition im ersten Teil zwar viele Aspekte eines Lehrbuches umfassen, aufgrund ihrer Kürze (gut 100 Seiten) diese jedoch nicht vollständig ersetzen.</p>
<p><strong>II. Inhalt</strong></p>
<p>Im ersten Teil wird eine Wiederholung der Fallbearbeitung im Verwaltungsrecht geboten. Diese ist übersichtlich gestaltet, inhaltlich jedoch wirklich eher zur Wiederholung bereits vorhandenen Wissens als zur Neuerlernung geeignet. In der Einführung weist der Verfasser auch darauf hin, dass man sich bereits auf dem Niveau eines vorbereiteten großen Scheins im Öffentlichen Recht befinden sollte, wenn man sinnvoll mit dem Buch arbeiten möchte. Gerade der erste Teil ist angenehm klausurnah, praktische Tipps („Hat sich der Studierende (…), so sollte er (&#8230;)“). Dabei wird der Leser teils indirekt, teils aber auch direkt vom Autor angesprochen. Dass in diesem Teil keine materiell-rechtlichen Probleme behandelt werden, versteht sich aus der Kürze des Repetitionsteils.</p>
<p>Der wichtigere, zweite Teil steigt dann jedoch in das materielle Recht ein, wobei dieses in prozessrechtliche Fragestellungen eingebunden werden. Die Fälle gliedern sich in einen ein- bis zweiseitigen Sachverhalt, eine Vorüberlegung, eine grobe Gliederung sowie eine Lösung und abschließende weiterführende Literaturhinweise. Anschließend folgt eine mehrseitige, lehrbuchartige Wiederholung des im Fall einschlägigen materiellen Rechts. Die Lösungen sind ansprechend ausformuliert und vom Umfang her (klausur-)realitätsnah. Auch die eingangs erwähnte Niveaueinordnung scheint vernünftig, auch wenn selbst der geübte Leser, was ja durchaus sinnvoll im Sinne eines Lerneffektes ist, häufig über Probleme stolpern dürfte, die er so nicht erkannt (oder gekannt) hätte. Insgesamt werden so die relevantesten Probleme des Verwaltungsrechts nahezu vollständig erarbeitet.</p>
<p>Neben dieser positiven Aspekte ist jedoch schade, dass das Buch, da sein Verfasser in Brandenburg lehrt, bei allen landesrechtlichen Fragen brandenburgisches Recht anwendet. Beim Lernen bzw. beim Arbeiten mit dem Buch muss demnach der baden-württembergische Student „mühsam“ die entsprechenden Regelungen im eigenen Landesrecht suchen und weiß am Ende nicht sicher, ob seine Lösung die richtige ist.</p>
<p><strong>III. Layout<br />
</strong></p>
<p>Der Peine ist auf weißem Papier in einer ansprechenden Schriftart- und Größe gedruckt, außerdem sind genügend Absätze eingefügt, um ein ansprechendes Layout zu kreieren. Im ersten Teil sind wenige wichtige Begriffe fett gedruckt, was einen besseren Überblick verschafft. Leider sind im zweiten (Klausur-)Teil die jeweils behandelten Probleme nicht farblich oder anders abgesetzt, sondern werden im Fließtext abgehandelt.</p>
<p><strong>IV. Fazit</strong></p>
<p>Der Klausurenkurs von Peine ist ein solider Klausurenkurs im Verwaltungsrecht. Hat man ihn durchgearbeitet, sollte man mit seiner Examensvorbereitung ein gutes Stück weitergekommen sein.</p>
<p>Allerdings empfand ich es als sehr störend, dass das brandenburgische Landesrecht verwendet wurde, und die Aussage des Verfassers in der Einleitung, dass einem fortgeschrittenen Studenten „zugemutet“ werden könne, dieses mit seinem jeweiligen Landesrecht zu vergleichen, ist überflüssig.</p>
<p>Insofern ist das Buch zwar ein angenehm zu bearbeitendes, gut geschriebenes Werk, aber nicht zur ausschließlichen Vorbereitung auf die Verwaltungsrechtsklausuren zu empfehlen.</p>
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		<item>
		<title>Volker M. Haug: Fallbearbeitung im Staats- und Verwaltungsrecht – Basiswissen, Übersichten, Schemata, 8. Auflage, 272 S., 21,95€ (C.F. Müller)</title>
		<link>https://juhei.de/volker-m-haug-fallbearbeitung-im-staats-und-verwaltungsrecht-basiswissen-uebersichten-schemata-8-auflage-272-s-2195e-c-f-mueller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pascal Beleiu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 13:19:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension: öffentliches Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese Rezension behandelt das Falltraining „Fallbearbeitung im Staats- und Verwaltungsrecht – Basiswissen, Übersichten, Schemata“ von Volker M. Haug aus der Reihe „Jura auf den Punkt gebracht“ des C.F. Müller Verlages.…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Rezension behandelt das Falltraining „Fallbearbeitung im Staats- und Verwaltungsrecht – Basiswissen, Übersichten, Schemata“ von Volker M. Haug aus der Reihe „Jura auf den Punkt gebracht“ des C.F. Müller Verlages. In seiner 8. Auflage aus dem Jahr 2013 umfasst es 272 Seiten und kostet 21,95€.</p>
<p>I.     Vorbemerkung<br />
II.    Struktur<br />
III.   Inhalt<br />
IV.    Layout, Schreibstil, etc.<br />
V.     Fazit<br />
<strong><br />
I.    Vorbemerkung</strong><br />
Der „Haug“ nennt sich ein Falltraining, dass dem Leser mittels Fließtexte, Übersichten, Schemata und Fällen juristisches Wissen im Allgemeinen und das öffentliche Recht im Speziellen näher bringen will. Ob ihm dies gelingt, soll im Folgenden geklärt werden.</p>
<p><strong>II.    Struktur</strong></p>
<p>Die grobe Gliederung des Buches lautet folgendermaßen:</p>
<p>A. Einführung<br />
1.    Zielsetzung und Vorgehensweise des Buches<br />
2.    Standort des öffentlichen Rechts</p>
<p>B. Erstes Kapitel: Juristische Methodik<br />
1.    Normenlehre<br />
2.    Fallbearbeitungstechnik</p>
<p>C. Zweites Kapitel: Staatsrecht<br />
1.    Allgemeines Staatsorganisationsrecht<br />
2.    Verfassungsmäßigkeit von Bundesgesetzen<br />
3.    Grundrechte</p>
<p>D. Drittes Kapitel: Allgemeines Verwaltungsrecht<br />
1.    Grundlegendes zum Verwaltungsrecht<br />
2.    Verwaltungsakt – Begriff und Nebenbestimmungen<br />
3.    Fehlerhafte Verwaltungsakte<br />
4.    Außerkrafttreten eines Verwaltungsaktes<br />
5.    Gerichtlicher Rechtsschutz</p>
<p>Die einzelnen Kapitel beginnen mit einer knapp einseitigen Einleitung zum Thema und gliedern sich dann in weitere Unterkapitel.</p>
<p>Zur Verdeutlichung hier die Gliederung des 1. Abschnitts des 2. Kapitels, wie es im Buch abgedruckt ist:<br />
A. Gegenstand des Staatsorganisationsrechts<br />
B. Die wichtigsten Verfahrensarten vor dem Bundesverfassungsgericht<br />
(1)    Vorbemerkung<br />
(2)    Übersicht der Verfahrensarten<br />
C. Fall 1: Der Kanzlersturz<br />
(1)    Vorbemerkung zur Kanzlerwahl<br />
(2)    Vorbemerkung zu den Mehrheitsbegriffen im GG<br />
D. Fall 2: Folgen einer folgenlosen Vertrauensfrage (mit Vorbemerkungen zur Vertrauensfrage)<br />
E. Fall 3: Ministerernennung auf dem kurzen Dienstweg<br />
F. Fall 4: Straftaten im Hohen Haus? (mit Vorbemerkung zur Indemnität und Immunität der Abgeordneten)</p>
<p>An das Ende des Buches ist ein umfangreiches Stichwortverzeichnis gestellt, das zum Auffinden der gesuchten Materie sehr hilfreich ist. Durch eine durchgehende Randnummerierung der einzelnen Abschnitte ist eine schnelle Suche de gewünschten Problematik ohne Weiteres möglich.</p>
<p><strong>III.    Inhalt</strong><br />
Inhaltlich gibt das Buch einen guten Überblick über die grundlegenden Arbeitsmethoden des Juristen und vermittelt Grundkenntnisse des Staats- und allgemeinen Verwaltungsrechts. Die angeschlossenen Fälle fügen sich in das zuvor besprochene Thema ein oder vermitteln breitere Kenntnisse des entsprechenden Stoffes.</p>
<p>Jedoch gelingt es dem Buch nicht tiefere Kenntnisse des jeweiligen Gebietes zu vermitteln. Es bleibt bei seiner Darstellung stets oberflächlich. Dies als einen großen Kritikpunkt anzusehen, ist indes nicht angebracht, da das Buch selbst keinen Anspruch auf Tiefgründigkeit erhebt. Zu Beginn hebt der Autor als Ziel des Buches klar hervor, dass es sein Anliegen sei (das Öffentliche) Recht in vereinfachter und teilweise schematischer Form zu vermitteln. Der Autor geht davon aus, dass der Leser dieses Buch als eine Einführung in das juristische Denken ansieht und die an das Ende des jeweiligen Kapitels angefügten Verweise in einschlägige Fachliteratur zur Vertiefung heranzieht.</p>
<p>Besonders positiv fällt dabei auf, dass der Autor sein Vorhaben ernst nimmt. Er ist sich der Schwierigkeiten mit denen sich Neulinge in diesem Gebiet auseinanderzusetzen haben, bewusst. Er wirkt dabei aber nie oberlehrerhaft, sondern führt mit Verständnis und eingänglichen Beispielen an die jeweilige  Problematik heran. So lassen sich bspw. viele Erläuterungen bzgl. der speziellen juristischen Sprache oder einfach gehaltene Beispiele komplexer juristischer Sachverhalte finden.</p>
<p><strong>IV.    Layout</strong><br />
Das Buch besteht aus meist kurzen Absätzen, die durch Randnummern voneinander abgegrenzt werden und wie oben beschrieben zur Orientierung dienen. Die Papierfarbe ist weiß.</p>
<p>An den in Abschnitte aufgeteilten Fließtext sind Übersichten und Schemata angeschlossen, die das zuvor Besprochene in übersichtlicher Form wiederholen. Der Aufbau der Fälle richtet sich nach der gängigen juristischen Arbeitsweise. Die Lösungen beantworten den Sachverhalt umfangreich und dem Niveau des  Buches entsprechend.Zum besseren Verständnis der methodischen Vorgehensweise finden sich in einer extra Spalte rechts vom Lösungstext erläuternde Hinweise über den konkreten Arbeitsschritt. Der Autor verwendet Fußnoten &#8211; mal als Verweis, mal als Erläuterung der eigenen Ausführungen. Die Schrift ist gut lesbar.</p>
<p><strong>V.    Fazit</strong><br />
Für den Juraneuling, Nebenfachstudierenden oder Fachfremden bietet das Falltraining von Haug einen guten Einstieg in das Fach Jura.Vor allem, dass das Buch gerade für diese Zielgruppe geschrieben wurde, merkt man ihm an. Wer ein Buch sucht, dass beim Einstieg in das Fach Jura helfen soll, hat mit dem „Haug“ ein weitgespanntes Werk in der Hand, dass mit Nachsicht den Leser an des Thema Recht heran führen will. Die große Anzahl anregender Beispiele und die präzisen Verweisungen in entsprechende Fachliteratur machen das Buch zu einem guten Ausgangspunkt für weitergehendes Lernen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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